BornheimerBürgerstiftung
"Unsere Kinder - Unsere Zukunft"
Kinder

Das Projekt MEIN LEBEN

Magrebi 53 & Hamozial

In den Osterferien 2011 konnte mit Unterstützung der Bornheimer Bürgerstiftung das Filmprojekt „Youth to roots“ auf die Beine gestellt werden.
Hinter dem Begriff versteckt sich das Videoprojekt „Mein Leben“ der Bornheimer Rapper „Magrebi 53 & Hamozial“, das sich mit dem Thema „Jugendkultur in unserer Gesellschaft“ beschäftigt hat. Die Videoarbeit hat die Jugendlichen in ihrer Erfahrung als Musiker gestärkt, sie aber auch dazu befähigt, in Zukunft eigene Rapvideos zu erstellen. Dieser Film ist ein Fenster in die Realität vieler Jugendlicher im bunten Viertel und darüber hinaus.


Die Finanzierung des Projekts hat weitere Engagements nach sich gezogen. Hierzu gehörten das  Fest der Nationen und Kulturen, ein Straßenfest in Köln mit Unterstützung der Rheinflanke,  aber auch Auftritte bei Kooperationsveranstal-tungen der Jugendarbeit in Bornheim und Umgebung.

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Im Sommer dann die tolle Nachricht. Gemeinsam mit dem Stadtteilbüro Bornheim haben Mourad, Nouredine und Hamid beim „Treffen junge Musik-Szene 2011“ teilgenommen und mit „Mein Leben“ und „Le Problem“ gewonnen. Im Dezember geht es dann also auf nach Berlin. Dort wartet ein 5-Tage-Workshop mit Stimmbildung, Komposition, Songwriting und Produktion. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Konzert im Berliner Jazzlokal „Quasimodo“ mit allen 11 Preisträgern. 
Hierzu plant die Stadtteilkonferenz mit dem Bornheimer Jugendtreff, der Rheinflanke und dem Stadtteilbüro Bornheim eine Fahrt nach Berlin. An diesem Ausflug können 8 Jugendliche  teilnehmen, die sich für Rap interessieren, aber auch Freunde der Rapgruppe und Interessierte können mitfahren. Und auch hier tritt die Bornheimer Bürgerstiftung wieder in Aktion. Um die Kosten der Fahrt für die Jugendlichen zu minimieren, übernimmt die Stiftung, die Kosten der Leihgebühren für den städtischen Bus in Bornheim. Alle freuen sich schon auf dieses Highlight am Ende des Jahres und fiebern dem  Ausflug entgegen.
Wie es weitergeht, steht dann noch nicht fest. Fest steht jedoch, in den Köpfen der Jugendlichen hat sich einiges getan. Ihnen ist bewusst geworden, dass sie mit Disziplin und Engagement ziemlich viel erreichen können… und die Erkenntnis: viele Organisationen, Vereine und Unterstützer sind  für sie da.

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